Industrial Security

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Ohne den Schutz von Daten und Know-how in den unternehmensübergreifenden Produktions- und Kommunikationsprozessen ist Industrie 4.0 undenkbar. Der VDMA unterstützt seine Mitglieder in allen für die Security relevanten Gebieten.

Industrial Security dient dem Schutz von Maschinen und Anlagen vor Ausfall, Manipulation, Know-how-Abfluss und Sabotage. Die Schutzziele können auch mit dem VIVA-Begriff definiert werden, der für Verfügbarkeit, Integrität, Vertraulichkeit und Authentizität steht.

Mit den Security-Themen befassen sich im VDMA die zwei Arbeitskreise

  • Informationssicherheit
  • Industrial Security

sowie die

 

Der Arbeitskreis „Informationssicherheit“ erarbeitet Leitlinien und Praxishilfen zur „klassischen“ IT- und Informationssicherheit. Grundlagen sind unter anderem die Normenreihe ISO 27000 sowie der Grundschutz des Bundesamts für Sicherheit in der IT (BSI). Teilnehmer sind IT-Sicherheits-beauftragte der Maschinen- und Anlagenbauer. Aktuell wird das Thema „Datenaustausch mit kreativen Externen“ betrachtet.

Der Arbeitskreis „Industrial Security“ erarbeitet Leitlinien und Arbeitshilfen für die Security in der Produktion sowie für Maschinen- und Anlagenbauprodukte. Teilnehmer sind Maschinen- und Anlagenbauer, Betreiber, Automatisierer, Dienstleister, Security-Spezialisten und das BSI. Erste Ergebnisse liegen in Form einer Studie zum Status quo sowie eines Fragenkatalogs zur Selbsteinschätzung bereits vor.

Die Arbeitsgemeinschaft Produkt- und Know-how-Schutz (AG Protect-ing) bündelt die Aktivitäten der Anbieter von Technologien und Dienstleistungen zu Produktpiraterie, Security und Know-how-Schutz. Vom Austausch zwischen Herstellern, Behörden und Anwendern profitieren nicht nur Maschinenbauer.

 

Ohne den Schutz von Daten und Know-how ist Industrie 4.0 undenkbar.

Leitfaden Industrie 4.0 Security

Der „Leitfaden Industrie 4.0 Security“ bietet Handlungsempfehlungen für den Mittelstand. Interessierte Kreise können die deutsche oder englische PDF des Leitfadens kostenfrei herunterladen. Den Download finden Sie am Ende dieses Artikels.


Leitfaden „Industrial Security“ für IEC 62443

Der „Leitfaden Security für den Maschinen- und Anlagenbau - Der Weg durch die IEC 62443“ gibt speziell dem Maschinen- und Anlagenbau das notwendige Handwerkszeug, sich im Gewirr der Security-Standards zu orientieren. Wie der Untertitel „Der Weg durch die IEC 62443“ verrät, bietet der Leitfaden eine praktische und praxisnahe Orientierung für den  wichtigsten internationalen Security-Standard der Automatisierung. Damit eignet sich der Leitfaden insbesondere für mittelständische Maschinen- und Anlagenbauer in Deutschland.
 

Die Erstellung wurde getragen vom DIN im Rahmen des BMWi-geförderten INS-Projekts „Security in Automation“, unterstützt durch den Normenausschuss Maschinenbau (NAM) und umgesetzt durch Experten aus dem VDMA-Arbeitskreis „Industrial Security“ und die HiSolutions AG in Berlin. Im VDMA-Arbeitskreis „Industrial Security“ engagieren sich sowohl Anwender als auch Security-Spezialisten, Forschungsinstitute und Behörden. Vorsitzender des Arbeitskreises ist Wolfgang Bokämper (Kolbus GmbH & Co. KG, Rahden), Leiter des Arbeitskreises ist Steffen Zimmermann (VDMA, Frankfurt am Main).

 

VDMA-Fragenkatalog „Industrial Security“

In der industriellen Security-Praxis geht es häufig zuerst nicht darum, sich auf einer absoluten Skala bewerten zu können. Vielmehr möchte man sich bzw. das Unternehmen in die Lage versetzt werden, das Risiko im eigenen Umfeld einzuschätzen und auf Dauer zu reduzieren.

Der VDMA-Fragenkatalog „Industrial Security“ bietet Fachhilfe zur Einführung und Etablierung von Security in Produktion und Fertigung für Maschinen- und Anlagenbauer. 4 Seiten, 33 Fragen, 20 Minuten, kostenfrei.

 

Lernen Sie online, Industrie 4.0 Security in der Praxis umzusetzen.

VDMA und Start-Up „University4Industry“ vereinbaren Kooperation

Der VDMA hat mit dem Münchner Start-Up „University4Industry“ eine Kooperation im Bereich digitale Fortbildung für Industrie 4.0 vereinbart. Ziel der Kooperation ist es, Wissen aus der industriellen Anwendung von Industrie 4.0 strukturiert aufzubereiten und in Form eines digitalen Fortbildungsprogramms insbesondere Ingenieuren und Technikern in den Unternehmen zugänglich zu machen.

Die Lerninhalte folgen dabei keinem vordefinierten Lehrplan, sondern lassen sich durch die Teilnehmer je nach Bedarf individuell zusammenstellen.

Ein erstes Pilotprojekt ist im Handlungsfeld „Industrie 4.0-Security“ positioniert. Hierzu bringt der VDMA seinen gleichnamigen Leitfaden in das Lernprogramm ein, mit 85 Handlungsempfehlungen die in 17 Kapitel und Themenbereiche geclustert sind. Nach Schätzungen des VDMA werden sich durch Industrie 4.0 allein in Deutschland bis zu 12.000 Ingenieure und Techniker mit dem Thema „Industrial Security“, der Sicherheit im Sinne der Absicherung von Informationstechnik in industriellen Anlagen, Maschinen und Systemen, befassen müssen. Dabei sind nicht nur Hersteller, sondern auch Komponentenzulieferer und Anlagenbetreiber gefordert.

Lernen Sie jetzt online! Kostenfrei für Mitarbeiter von VDMA-Mitgliedsunternehmen. Einen ersten Einblick bietet der Trailer zu Security unter http://www.u4i.io/trailer

 

Weitere Informationen unter

www.u4i.io                                     „University4Industry“

www.pks.vdma.org                        „VDMA Industrial Security“

www.i40-security.de                       “VDMA Leitfaden Industrie 4.0 Security”

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