Industrie 4.0 & Standardisierung

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Industrie 4.0 wird im VDMA innerhalb der Fachverbände zunehmend branchenspezifisch ausgearbeitet. Der VDMA greift die Bedürfnisse der Unternehmen auf und setzt diese in Gremien konkret in Form von Standards um. Die Broschüre „Standardisierung & Industrie 4.0“ gibt Ihnen einen Überblick über die VDMA-Aktivitäten.

Industrie 4.0 steht für Innovationen und Lösungskompetenz des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus. Neue Technologien werden in den Produkten und Prozessen integriert. Zugleich ist der Maschinen- und Anlagenbau Datenquelle für Industrie 4.0: Er erfasst die Daten, interpretiert sie und entwickelt neue Geschäftsmodelle.
 

RAMI 4.0 bietet Rahmen

Mit dieser Vielzahl an Produkten und Lösungen steigt auch die Zahl der Standards, die es im Umfeld von Industrie 4.0 zu betrachten gilt. Das Referenzarchitekturmodell Industrie 4.0 (RAMI 4.0) hat hierzu einen wesentlichen Beitrag geleistet. RAMI 4.0 wurde von der Plattform Industrie 4.0 im Jahr 2015 auf der Hannover Messe vorgestellt und ist als DIN SPEC 91345 nach den Verfahrensregeln der Public Available Specification (PAS) veröffentlicht. RAMI 4.0 hat den Diskussionen um einheitliche Standards einen Rahmen gegeben und gezeigt, dass schon heute eine Vielzahl an Standards existieren, die zum Gelingen von Industrie 4.0 beitragen.

 

Industrie 4.0 wird im VDMA innerhalb der Fachverbände zunehmend branchenspezifisch ausgearbeitet.

Standardisierungsarbeit nimmt Fahrt auf

Industrie 4.0 zielt auf die digitale Vernetzung frei von Medienbrüchen – sowohl innerhalb des Unternehmens (vertikale Integration) wie auch über Unternehmensgrenzen hinweg (horizontale Wertschöpfungsnetzwerke). Und genau hier liegt die Herausforderung. Die Entwicklungs- und Umsetzungsgeschwindigkeiten sind sowohl in den Unternehmen wie auch in den Fachverbänden des VDMA unterschiedlich. Dennoch ist der deutsche Maschinen- und Anlagenbau gut aufgestellt. Nach der ersten Phase der Orientierung geht es zunehmend in die konkreten Beschreibungen von Standards. Der Fokus der Unternehmen liegt dabei auf der vernetzten Produktion und der Veredelung der eigenen Produkte.

Industrie 4.0 wird im VDMA innerhalb der Fachverbände zunehmend branchenspezifisch ausgearbeitet. Der VDMA greift die Bedürfnisse der Unternehmen auf und setzt diese in Gremien konkret in Form von Standards um. Klar ist aber auch, dass Industrie 4.0 nur dann zum Erfolg wird, wenn branchenübergreifend einheitliche Begrifflichkeiten und Standards existieren.

 

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Broschüre "Standardisierung & Industrie 4.0":
Ihr Schlüssel zu den VDMA-Aktivitäten

Einen wichtigen Schritt, um einen übergreifenden Blick auf die Industrie-4.0-Standardisierung zu geben, bildet diese Broschüre. Sie erhalten eine Auflistung der VDMA-Aktivitäten rund um die „Industrie-4.0-Standardisierung“. Jedes Gremium skizziert auf einer Seite, welches Ziel verfolgt wird, in welcher Form das Ergebnis veröffentlicht wird und nennt den Ansprechpartner im VDMA.

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