BMBF fördert Forschung im Themenfeld „Smart Services“

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BMBF fördert Verbundprojekte im Themenfeld „Internetbasierte Dienstleistungen für komplexe Produkte, Produktionsprozesse und Poduktionsanlagen (Smart Services)“ im Rahmen des Forschungsprogramms „Innovationen für die Produktion, Dienstleistung und Arbeit von morgen".

In anwendungsnahen, risikoreichen und unternehmensgetriebenen Verbundprojekten zwischen Wirtschaft und Wissenschaft sollen Dienstleistungen für komplexe Produkte, Produktionsprozesse und -anlagen entwickelt werden. Als Projektergebnisse werden Entwicklungsdienstleistungen, Leitfäden und Einführungsstrategien erwartet, die beispielhaft an konkreten Anwendungsszenarien erprobt werden.

In einem Verbundprojekt ist mindestens der beiden Schwerpunkte zu bearbeiten

1. Dienstleistungsinnovationen für Produktionsprozesse und -anlagen

  • Konzepte und technologische Ansätze für kooperative und kollaborative VR (Virtual Reality)- und AR (Augmented Reality)-Anwendungen im Serviceumfeld,
  • Verbindung von AR-Assistenz mit Informationsvisualisierung und Visual Analytics,
  • Durchgängige und skalierbare AR-Assistenz im Maschinen- und Anlagenbau,
  • Verknüpfung von Assistenz-Systemen mit den Systemen der Produktionsplanung und -steuerung zur Generierung von flexiblen Anleitungen.

2. Integrative Smart Service-Konzepte für wissensintensive Dienstleistungen

  • Bündelungen von Produkten mit internetbasierten und physischen Dienstleistungen sowie mit digitalen Ertrags- und Geschäftsmodellen zu Produkt-Services-Systemen (z. B. Performance Contracting, Power-by-the-Hour, Pay-per-X, etc.),
  • Entwicklung und Erprobung von integrierten Smart-Service-Plattformen,
  • Integration von Software-Services in der Produktentstehungsphase und -nutzung,
  • Entwicklung und Erprobung nutzungs- und kundenorientierter Geschäftsmodelle für komplexe Produkte.

Die Projekte sollen einen deutlichen Fortschritt gegenüber dem Stand der Technik aufzeigen. Die Projektergebnisse sollen branchenweit übertragbar sein, obgleich die projektbezogenen Musteranwendungen firmenspezifisch sein dürfen.

Projektskizzen können zum 27. Juli 2018 beim Projektträger Karlsruhe (PTKA) am Karlsruher Institut für Technologie eingereicht werden. Das Antragsverfahren ist zweistufig angelegt.

Die Bekanntmachung steht Ihnen auf der Internetseite des Projektträgers (https://www.produktion-dienstleistung-arbeit.de/de/internetbasierte-dienstleistungen-fur-komplexe-produkte-produktionsprozesse-und-anlagen-2074.html) zur Verfügung.