Industrie 4.0 konkret – Neuauflage 2019 erschienen

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Industrie 4.0 ist in der Breite der Unternehmen angekommen. Die Publikation zeigt aktuelle Lösungen aus der industriellen Praxis und bietet einen Überblick über die VDMA-Aktivitäten rund um das Thema.

Ob großer Konzern oder innovativer KMU – die Digitalisierung der Produktion ist eine zentrale Herausforderung für die Unter­ nehmen des Maschinen­ und Anlagenbaus. Es geht dabei nicht nur um die erfolgreiche Ein­ führung neuer digitaler Technologien. Industrie 4.0 erfordert Veränderungen auf allen Unter­ nehmensebenen und über die gesamte Wert­ schöpfungskette hinweg. Damit sind zugleich völlig neue Möglichkeiten des unternehmerischen Handelns verbunden: So entstehen zum einen neue Geschäftsmodelle, etwa in Form daten­ basierter Services oder durch neue Kooperations­ möglichkeiten mit Partnern. Zum anderen bilden sich im Zuge der Plattformökonomie digitale Marktplätze für industrielle Güter und Services sowie digitale Infrastrukturen für die direkte Verbindung mit den Kunden.


Best Practice aus der Industrie

Der deutsche Maschinen­ und Anlagenbau geht die vielfältigen Herausforderungen offensiv an – wie die eindrucksvollen Beispiele in dieser Bro­schüre zeigen. 24 VDMA-Mitgliedsunternehmen stellen darin ihre Lösungen aus der industriellen Praxis vor.


Unterstützung durch den VDMA

Darüber hinaus bietet die Broschüre einen Überblick über die VDMA­-Aktivitäten rund um Industrie 4.0:

Bei der technischen Umsetzung engagiert sich der Verband intensiv für die Einführung von Standards, die eine Interoperabilität – Stichwort OPC UA – der Produktionsanlagen sicherstellen. Der VDMA koordiniert die Aktivitäten von über 15 Arbeitskreisen, die in Form von „OPC UA Companion Specifications“ eine gemeinsame, branchenübergreifende Sprache zwischen Maschinen und Anlagen definieren.

Gemeinsam mit Industriepartnern und Experten aus dem Kapitalmarkt hat der VDMA das Online-Tool "Investitionsrechner-I40" entwickelt, das zentrale Aussagen über Amortisationsdauer, Kosten und Nutzen konkreter Digitalisierungsvorhaben als Ergebnis liefert.

Und wie gelingt es den Unternehmen, digitale Innovationen erfolgreich einzuführen? Die VDMA-Studie "Führung und Innovation in Zeiten der Digitalisierung" gibt Antworten darauf, indem sie wichtige Handlungsfelder für eine zukunftsorientierte Führung aufzeigt.

Mit der Plattform Startup-Machine hilft der VDMA seinen Mitgliedsunternehmen, Partner aus dem Start-up-Umfeld zu identifizieren, Kooperationen anzubahnen und vom digitalen Gründergeist zu lernen.

Darüber hinaus unterstützt der Verband seine Mitglieder beim Einsatz der Künstlichen Intelligenz in der Produktion, wie z.B. beim Machine Learning.

Vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels ist es wichtiger als je zuvor, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die digitalisierte Arbeitswelt vorzubereiten. Der VDMA engagiert sich daher sowohl in der beruflichen Bildung als auch in der Ingenieurausbildung. Darüber hinaus sind ins­ besondere auch die Unternehmensführung und das Management gefragt, die optimalen Voraus­setzungen zu schaffen, die für den Erfolg von Industrie 4.0 genauso entscheidend sind wie eine funktionsfähige Technologie.

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