Leitfaden Datennutzung

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Mit dem "Leitfaden Datennutzung" hat die Abteilung Recht des VDMA in Zusammenarbeit mit der Kanzlei Noerr LLP eine umfassende Orientierungshilfe zur Datenhoheit im Maschinenbau erstellt, die Mitgliedsunternehmen wertvolle Anhaltspunkte zur vertraglichen Regelung von Datenzuordnungen an die Hand gibt.

Industrie 4.0, vernetzte Systeme und künstliche Intelligenz: All diese Schlagworte, die den Maschinenbau seit einigen Jahren begleiten und zukünftig prägen werden, basieren auf einem nicht mehr wegzudenkenden Gut, den maschinengenerierten Daten. Durch immer weitreichendere Möglichkeiten, diesen auch als „Öl des 21. Jahrhunderts“ bezeichneten Schatz zu heben, zu analysieren und weiterzuverarbeiten, sehen sich Maschinenbauer nunmehr der Frage ausgesetzt: Wem „gehören“ die Daten eigentlich und wer darf diese Daten nutzen? 

Der "Leitfaden Datennutzung  - Orientierungshilfe zur Vertragsgestaltung für den Mittelstand" führt auch für Nicht-Juristen verständlich in die komplexe Materie der Frage der Datenhoheit („Wem gehören die Daten?“) ein, um anhand von Praxisbeispielen gewichtige Fragestellungen aufzuwerfen. Das Kernstück des Leitfadens, der Werkzeugkasten Datenhoheit, zeigt dann mögliche Regelungsinhalte etwaiger Vereinbarungen auf und stellt hierzu Beispielsregelungen zur Verfügung, mit denen VDMA-Mitglieder rasch eigenständige Vertragswerke zur Datenhoheit erstellen können.

Derzeit fehlt es an anerkannten Standards für eine rechtliche Absicherung der Datennutzung.

Die Blaupause stellt auf bislang einzigartige Weise auf knapp 30 Seiten umfassend Fallstricke und Regelungsmöglichkeiten dar und ist insbesondere im Hinblick auf datengetriebene Geschäftsmodelle ein wichtiger Baustein, um VDMA-Mitglieder rechtlich in einem innovativen Umfeld zu unterstützen.

Darüber hinaus beraten die Experten des VDMA Sie gerne, bei rechtlichen Fragestellungen unterstützen Sie die Rechtsanwälte des VDMA mit profunder Expertise – fragen Sie uns!

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