Industrielle Gemeinschaftsforschung: das Forschungsnetzwerk im Maschinenbau

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Die industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) stellt eine einzigartige Innovationsplattform für kleine und mittelständische Unternehmen dar. Als themenoffenes und industriegetriebenes Programm ist die IGF ein wichtiger Baustein in der vorwettbewerblichen Forschung für den Maschinen- und Anlagenbau.

Der Grundgedanke der Industrielle Gemeinschaftsforschung (IGF) lautet: Forschungsinteressen der Industrie zu bündeln und durch Spitzeninstitute der Forschung und Wissenschaft bearbeiten zu lassen. Gemeinschaftlich, wettbewerbsfrei und visionär. Kleine und mittelständische Unternehmen profitieren von Forschungsergebnissen, zu denen sie mit eigenen Ressourcen keinen oder nur schwer Zugang hätten. Diese gemeinschaftliche Forschung stärkt das Know-how des gesamten Wettbewerbs und verbessert so die Gesamtpositionierung der deutschen Unternehmen global.


Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung 

Es ist das Ziel der IGF, die angewandte Forschung und Entwicklung zugunsten kleiner und mittlerer Unternehmen (KMUs) zu fördern. Sie schlägt eine Brücke zwischen Grundlagenforschung und wirtschaftlicher Anwendung und es werden dabei vorwettbewerbliche wissenschaftlich-technische Fragestellungen für ganze Wirtschaftszweige oder oft branchenübergreifend erforscht und gelöst. Seit 1954 fördert das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) die IGF mit öffentlichen Mitteln. Die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) als Dachorganisation der IGF ist das Forschungsnetzwerk für den deutschen Mittelstand und stellt für die IGF den organisatorischen Rahmen zur Verfügung.
 

Aktives Mitwirken der Unternehmen

Unternehmen können aktiv in der IGF mitwirken, indem sie ihre Themen und Ideen in die Forschungsvereinigungen einbringen. Über diese langfristigen Netzwerke kooperieren die Unternehmen miteinander, tauschen Wissen und Erfahrungen aus und lösen gemeinsam Forschungsaufgaben. Sie profitieren von den Ergebnissen aus den Forschungsvorhaben, die sie für ihre eigene Produktentwicklung nutzen können. Die Forschungsvorhaben werden vor allem von Forschungsinstituten durchgeführt und sind unternehmensübergreifend ausgerichtet.
 

Vorteile und Nutzen der IGF

Unternehmen aus der Wirtschaft sind jederzeit herzlich dazu eingeladen, in den Forschungsvereinigungen mitzuarbeiten, ihre Themen einzubringen und Teil eines langfristigen Netzwerks zu werden. Dadurch erhalten kleinere Unternehmen Zugriff auf wegweisende Projekte und eigene Ressourcen werden eingespart. Es besteht ein ständiger Austausch zwischen Wirtschaft und Wissenschaft. Die Forschungsvorhaben werden von der Industrie definiert und begleitet. Somit ist die universitäre Forschung orientiert an den Bedürfnissen der Industrie und der wissenschaftliche Nachwuchs wird ausgebildet.


Forschungsnetzwerk im VDMA

Im VDMA bündelt und koordiniert das Forschungskuratorium Maschinenbau e.V. (FKM) die vorwettbewerbliche Forschung für den Maschinen- und Anlagenbau. Als Dachorganisation vertritt das FKM die Interessen des Maschinenbaus in der IGF und betreut insbesondere branchenübergreifende und Einstiegsprojekte zu den Themen Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz, Berechnungsverfahren, Werkstoffe, Dichtungstechnik, neue Technologien.

Unter dem Dach des FKM sind im VDMA acht rechtlich selbständige Forschungsvereinigungen mit eigener AiF-Mitgliedschaft, sechs Forschungsgemeinschaften und -fonds sowie fünfzehn Fachverbänden des VDMA in der IGF organisiert. Teilweise sind in den Forschungsgruppen eigene Mitgliedschaften zur Mitarbeit notwendig. Die Mitglieder haben so direkten Einfluss auf die inhaltliche Ausrichtung und direkten Zugriff auf die ausführlichen Ergebnisse der Forschungsvorhaben.

 

Die Forschungsgruppen im VDMA im Überblick:

Neugierde treibt uns an, Forschung schafft Erkenntnis und Wissen bringt uns weiter. Dieses Wissen zu vernetzen und zu teilen ist die Mission der Forschungsvereinigung Antriebstechnik. Die FVA ist das weltweit erfolgreichste und größte Forschungs- und Innovationsnetzwerk in der Antriebstechnik. Seit 1967 arbeiten Industrieentwickler und wissenschaftliche Forscher gemeinsam an vorwettbewerblichen Grundfragen der Antriebstechnik. Diese Form der Industriellen Gemeinschaftsforschung liefert die Basis für Produktinnovationen der 200 FVA-Mitglieder. Kleine und mittlere Unternehmen erhalten hier die Chance, gemeinsam mit Top-Playern und den führenden Forschungsinstituten an umfangreichen Forschungsprogrammen zu arbeiten. Unter dem Claim sharing drive innovation steht die FVA für exzellente Forschung zum Nutzen der gesamten Branche der Antriebstechnik.

Branche im Fokus
Antriebstechnik im Maschinen- und Anlagenbau, Kraftfahrzeuge, Mobile Arbeitsmaschinen. Werkzeugmaschinen, Elektrotechnik, Schmier- und Werkstoffe

Schwerpunkte
Mechanische Antriebstechnik, Tribologie, Elektrische Antriebstechnik, Werkstoffe, Komponenten und Systeme, Fertigung und Qualitätssicherung, Entwicklungsmethodik und Innovationsmanagement

Weitere Informationen
www.fva-net.de

Die DFAM (Deutsche Forschungsgesellschaft für Automatisierung und Mikroelektronik e.V.) ist ein branchenübergreifendes Forschungsnetzwerk in der Entwicklung, Fertigung und Nutzung mechatronischer Produkte für die Automatisierung technischer Systeme. Seit 1990 arbeiten Industrie und Forschung gemeinsam an vorwettbewerblichen und anwendungsnahen Themenstellungen. Es werden gemeinsam industriegetriebene Projekte in der Industriellen Gemeinschaftsforschung durchgeführt und mit kompetenten Forschungseinrichtungen Problemlösungen für Produktions- und Automatisierungsprozesse erarbeitet.

Branchen im Fokus
Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Elektronik, Industrie-Automation

Schwerpunkte
Technologien im Umfeld Industrie 4.0 und Maschinelles Lernen: Digitalisierte und Vernetzte Produktion, IT-Security und Vernetzung, Simulation und Test, Modelle und Beschreibungen, Zentrale vs. Verteilte Steuerungs- und Kommunikationsarchitekturen, Mikroelektronik als Enabling Technology

Weitere Informationen
www.dfam.de

Anwendungsorientierte Forschung und technologischer Vorsprung sind überlebenswichtig für die Wettbewerbsfähigkeit und den Fortbestand eines jeden Unternehmen. Diesem Thema widmet sich die Forschungsvereinigung Baumaschinen und Baustoffanlagen e.V. (FVB) sehr intensiv. Mit über 40 Mitgliedsunternehmen und Partnerhochschulen in ganz Deutschland verfügt die FVB über ein weitverzweigtes Netzwerk in die forschende Wirtschaft und die Wissenschaft und fördert so den Dialog untereinander. Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, Gelder für die Gemeinschaftsforschung zu akquirieren, mit dem Ziel das Innovationspotential unserer Mitglieder zu unterstützen. Auf diesem Gebiet ist die FVB seit über 40 Jahren sehr erfolgreich aktiv.

Branche im Fokus
Baumaschinen und Baustoffanlagen, Konstrukteure, Zulieferbranchen, Digitalisierung

Schwerpunkte
Forschung, Entwicklungsmethoden, Komponenten, Produktgestaltung, Produktqualität, Produktnutzung, Materialien, Querschnittsthemen

Weitere Informationen
https://fvb.vdma.org/

Die Forschungsgesellschaft Druckmaschinen e. V. (FGD) wurde 1955 von deutschen Druckmaschinenherstellern als eigenständiger Verein gegründet. Die Finanzierung der Forschungsprojekte erfolgt sowohl durch öffentliche Mittel als auch teilweise durch Eigenmittel. Mitglieder sind Druckmaschinenhersteller, Lieferanten von technischem Zubehör für die Druckindustrie sowie Zulieferer aus der Farbenindustrie.

Schwerpunkte

Graphischer Druck
Industrie 4.0 (Vernetzungskonzepte, Prozesskette); Open Innovation (Sensorik, Weiterentwicklung der Druckverfahrenstechnik, Standardisierung); Umwelt (Senkung der Umweltauswirkungen von Druckprozessen); Sicherheit (Lebensmittelkonforme Prozesskette); Qualitätssicherung im Druckprozess (Entwicklung branchenspezifischer Messverfahren)

Industrieller Druck
Inkjet (Hybride Druckprozesse); Gedruckte Funktionalitäten (Massendruck mit Nanomaterialien und leitfähigen Tinten); Kennzeichnung (Individualisierung von Produkten); Dekoration (Druck auf verschiedenen Oberflächen)

Weitere Informationen
http://dup.vdma.org/technik-und-forschung

Seit 1974 werden im Forschungsfonds Fluidtechnik branchenrelevante Themen aufgegriffen und von den Mitgliedsunternehmen im Rahmen der vorwettbewerblichen Gemeinschaftsforschung erarbeitet. Gemeinsames Ziel ist es, die hohe Innovationsdynamik in der Hydraulik und Pneumatik zu unterstützen und die Position der deutschen Fluidtechnik als technologischer Weltmarktführer zu halten. Dazu werden Forschungsvorhaben gemeinsam mit Industrie und Wissenschaft vorbereitet und durchgeführt. Diese Form der Zusammenarbeit eröffnet gerade mittelständischen Unternehmen die Chance, an neuesten Forschungsergebnissen bei gleichzeitig überschaubarem finanziellem Einsatz zu partizipieren. Pro Jahr werden durchschnittlich 15 Projekte auf dem Gebiet Hydraulik und Pneumatik gefördert und betreut.

 

Durch diese Aktivitäten leistet der Forschungsfonds Fluidtechnik einen wesentlichen Beitrag zur Ausbildung von wissenschaftlich qualifizierten Nachwuchskräften für die Industrie.

Branche im Fokus
Maschinen- und Anlagenbau, Automatisierungstechnik, mobile Maschinen, hybride Antriebssysteme, Hydraulik, Pneumatik

Schwerpunkte

  • Industrie 4.0 – Digitalisierung, Vernetzung und Kommunikation in der Fluidtechnik
  • Smart Manufacturing, alternative Fertigungstechnologien
  • Fluidtechnik im Wettbewerb
  • Energieeffizienz pneumatischer und hydraulischer Komponenten und Systeme
  • Entwicklungsmethodik und Simulation
  • Druckflüssigkeiten und Dichtungstechnik
  • Tribologie, Werkstoffe

Weitere Informationen:
https://fluid.vdma.org/forschungsfonds-fluidtechnik

Die FPH e.V. ist eine gemeinnützige Forschungsplattform im Bereich der Holzbearbeitung. Die Vereinigung hat den Zweck, die wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet der Holzbearbeitungstechnologien zu fördern sowie alle hierzu notwendigen Voraussetzungen auf den einschlägigen Gebieten zu schaffen. Die Forschungsfelder unseres Sektors sind Maschinen und Anlagen zur Holzbe- und -verarbeitung, Verfahrens- und Produktionstechnik, Werkzeuge, Komponenten, Geräte, Materialien, Software, produktbezogene Dienstleistungen

Branche im Fokus
Holzverarbeitung, Sägeindustrie, Holzwerkstoffherstellung

Schwerpunkte
Emissionen (Staub, Späne), Bearbeitung und Qualität, Sicherheitstechnik, Energieeffizienz

Weitere Informationen
www.fph-net.de

Die Forschungsgemeinschaft Industrieofenbau e.V. - FOGI hat sich 1967 aus Mitgliedsfirmen der Fachabteilung Thermoprozesstechnik im VDMA gebildet. Die Mitglieder sind tätig für die Bereiche Erwärmen, Schmelzen und Gießen von Metallen, Wärme- und Oberflächenbehandlung von Metallen, Keramik und Glas sowie für Feuerungstechnik.

Branche im Fokus
Hersteller von Thermoprozessanlagen, Komponentenhersteller (wie z.B. z.B. Brenner, Feuerfestmaterialien, Elektroerwärmungseinrichtungen), Engineering-Dienstleister

Schwerpunkte
Entwicklung und Optimierung von thermoprozesstechnischen Verfahren und Anlagen auf den Gebieten:

·       Ressourcenschonung, Energieeffizienz, Wertstoffrückgewinnung, Kreislaufwirtschaft, CO2- und NOX-Reduzierung, Verbrennungsvorgänge, alternative Brennstoffe

·       Werkstoffe des Ofenbaues, Umweltverträglichkeit, chemische, thermische Beständigkeit

·       Produktionsoptimierung, Automatisierung, Prozess-Simulation, Visualisierung des Anlagenzustandes

Weitere Informationen
www.fogi-ev.de

Die IFL wurde 2005 mit dem Ziel gegründet, neue Konzepte und Technologien der Intralogistikbranche zu untersuchen und zu entwickeln. Im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung vernetzt die IFL Intralogistikanbieter und -betreiber mit Forschungsinstituten und Hochschulen. Um künftige Forschungsschwerpunkte zu identifizieren, initiiert die IFL Studien und Workshops mit allen Stakeholdern. Seit 2007 ist die IFL Mitglied in der Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF).

Branche im Fokus
Fördertechnik und Intralogistik

Schwerpunkte
Vergabe und Begleitung von Forschungsprojekten, insbesondere in den Bereichen Krane und Hebezeuge, Stetigförderer, Flurförderzeuge, Lagertechnik sowie Software und industrielle Kommunikation für die Intralogistik

Weitere Informationen
http://ifl-forschung.de/

Der Forschungsrat Kältetechnik e.V. (FKT) ist ein eingetragener gemeinnütziger Verein mit Sitz in Frankfurt. Er wurde 1957 gegründet. Dem Forschungsrat Kältetechnik gehören Mitglieder aus den Bereichen Industrie-, Gewerbe-, Transport- und Haushaltskälte, der Wärmepumpenindustrie, der chemischen Industrie, der Schmierstoffindustrie, der Steuer- und Regelungstechnik, sowie Forschungsinstitute und Verbände an. Vertreter der gesamten Kältebranche haben sich zusammengeschlossen, um Entwicklungen auf dem Gebiet der Kälte- und Wärmepumpentechnik durch technisch wissenschaftliche Forschung im Rahmen der Gemeinschaftsforschung voranzutreiben.  Auf Grund der aktuellen Gesetzgebung sind neue Technologien und damit der Einsatz neuer und insbesondere „weitgehend klimaneutraler“ Kältemittel, Betriebsstoffe und Technologien gefragt.

Branche im Fokus
Maschinen- und Anlagenbau, Kälte-, Klima- und Wärmepumpentechnik

Schwerpunkte
Verbesserung der Energieeffizienz, Umsetzung der F-Gas Verordnung in Deutschland und Europa, Reduktion des spezifischen Energieverbrauchs, Reduzierung der Treibhausgasemissionen.

Weitere Informationen
www.fkt.com

Die FLT ist die Forschungsvereinigung für Luft- und Trocknungstechnik e. V. Sie steht seit ihrer Gründung im Jahr 1964 für Innovationen in der Lufttechnik. Im FLT-Netzwerk arbeiten Hersteller von lufttechnischen Anlagen sowie Fachplaner, Anlagenbetreiber und Bauherren erfolgreich im Rahmen der vorwettbewerblichen Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) zusammen. Gemeinsam mit renommierten Forschungseinrichtungen forschen die Mitglieder an der Optimierung von Ventilatoren, raumlufttechnischen Systemen und Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung sowie von Anlagen zur lufttechnischen Unterstützung technischer Prozesse.

Branche im Fokus
Ventilatoren, Ventilatoranlagen, raumlufttechnische Anlagen, Lüftungsanlagen, Trocknungsanlagen

Schwerpunkte
Entwicklungsmethoden/-werkzeuge, Energieeffizienz und Wirkungsgradsteigerung, Akustik, Raumluft- und Prozesslufttechnik, Trocknungsverfahren

Weitere Informationen
www.flt-net.de

Für die Durchführung von Gemeinschaftsforschung im Pumpenbau hat der Fachverband Pumpen + Systeme bereits 1973 den Forschungsfonds Pumpen gegründet. Die Zahl der Mitgliedsfirmen liegt aktuell bei 34. Ihre zusätzlich zum VDMA-Mitgliedsbeitrag geleisteten finanziellen Aufwendungen für den FFP bilden neben Mitteln der öffentlichen Hand, z. B. über die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen e. V. (AiF), die Basis für die Realisierung bzw. Finanzierung der Gemeinschaftsforschungsprojekte. Nur die Mitglieder des FFP haben Einfluss auf die inhaltliche Ausrichtung und direkten Zugriff auf die ausführlichen Ergebnisse dieser Projekte. Darüber hinaus fördern die Projekte den qualifizierten Ingenieurnachwuchs für die Pumpenbranche.

Branche im Fokus
Pumpen + Systeme

Schwerpunkte
Entwicklungsmethoden; Neue Prozesse / neue Anforderungen an Pumpen; Digitalisierung, Systemoptimierung, Anlagenintegration; Verfügbarkeit der Pumpe erhöhen; Werkstoffe und Fertigungsverfahren; Wirkungsgradoptimierung Pumpsystem

Weitere Informationen
https://pu.vdma.org

Der FFVak ist ein gemeinnütziges Forschungsnetzwerk unter dem Dach des Forschungskuratoriums Maschinenbau. Seit 1998 arbeiten Industrie und Forschung im FFVak gemeinsam an vorwettbewerblichen und anwendungsnahen Themenstellungen. Neben den von der AiF geförderten Projekten führen die beteiligten Unternehmen auch aus Eigenmitteln finanzierte Projekte im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung durch. Darüber hinaus fördern die Projekte den qualifizierten Ingenieurnachwuchs für die Branche.

Branche im Fokus
Maschinen- und Anlagenbau, Vakuumtechnik

Schwerpunkte
Entwicklungsmethoden, Produktgestaltung, Simulation, Fertigungsverfahren

Weitere Informationen
https://kdv.vdma.org/forschung

Die Forschungsvereinigung Verbrennungskraftmaschinen (FVV) ist ein weltweites Innovationsnetzwerk von Unternehmen, Forschungsstellen und Fördergebern. In der FVV arbeiten im Rahmen der Industriellen Gemeinschaftsforschung (IGF) die Hersteller von Fahrzeugmotoren, Industriemotoren, Turbomaschinen und Brennstoffzellen sowie deren Zulieferer und Entwicklungsdienstleister gemeinsam mit Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen an Spitzentechnologien. Das Ziel ist, Verbrennungskraftmaschinen und Brennstoffzellen noch effizienter, sauberer und nachhaltiger zu betreiben - zum Vorteil von Gesellschaft, Umwelt und Industrie. Seit Gründung der Forschungsvereinigung im Jahr 1956 hat die FVV mehr als 500 Mio. Euro in 1.200 Forschungsprojekten investiert.

Branche im Fokus
Maschinen- und Anlagenbau, Hersteller von Fahrzeugmotoren, Industrie-/Nonroadmotoren, Turbinen zur Energieerzeugung, Flugzeugturbinen, Industrieturbinen, Abgasturbolader, Zulieferer von Hard- und Software, Entwicklungsdienstleister

Schwerpunkte
Entwicklungsmethoden/-werkzeuge, Energieeffizienz und Wirkungsgradsteigerung, Hybridantriebe, Brennstoffzellen, Emissionsminderung, Zukünftige Kraftstoffe, Orientierungsstudien (z.B. Lebenszyklusanalysen), Optimierung von Komponenten, Materialforschung

Weitere Informationen
www.fvv-net.de

Das VDW-Forschungsinstitut bündelt als Forschungsvereinigung den Bedarf von VDW-Mitgliedsfirmen und weiteren interessierten Unternehmen, wenn sie Wissenslücken bezüglich werkzeugmaschinenspezifischer, fertigungstechnologischer oder produktionstechnischer Fragestellungen rund um die Metallbearbeitung schließen wollen.

Branchen im Fokus
Werkzeugmaschinenbau, metallverarbeitendes Gewerbe, Maschinenbau, Produktionstechnik mit den Kundenbranchen Automobilbau, Maschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik usw.

Schwerpunkte
Entwicklung und Betrieb von Werkzeugmaschinen, Werkzeugmaschinenkomponenten, Fertigungstechnologie, Steuerungs- und Automatisierungstechnik für Werkzeugmaschinen, Werkzeugtechnik, Laser für die Materialbearbeitung, Prozesshilfsstoffe, Energie- und Ressourceneffiziente Produktion sowie Additive Manufacturing.

Weitere Informationen:
https://vdw.de/

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